„Die Bettgröße eine größere Rolle als viele denken“, so der Experte. Denn ohne genügend Platz in der Länge sowie in der Breite lässt sich nicht erholsam schlafen. „Wir bewegen uns häufig im Schlaf, zwischen 30 und 70 Mal“, sagt Kamps. Damit das ungestört möglich ist, braucht man ausreichend Platz: Die Faustregel des Schlafberaters: Die Bettgröße sollte immer 20 cm länger sein, als die Körpergröße, die Breite sollte mindestens 100 cm betragen.
Ein Bett ist auch dann zu klein, wenn Sie sich immer in Embryostellung verkrampfen. „Diese Haltung resultiert aus dem Gefühl eingeengt zu sein und verschiebt die Wirbelsäule“, so Kamps. Leider ist der Umkehrschluss, dass ein sehr großes Bett ideal für die Wirbelsäule sei, nicht korrekt. „Je mehr Sie das Gefühl haben, sich ausbreiten zu können, desto mehr führt das dazu, dass Sie später diagonal im Bett liegen. Und das ist besonders bei ergonomischen Zonenanpassungen vom Lattenrost oder der Matratze nicht mehr ideal.“
Checkliste fürs neue Bett:
Vor dem Kauf oder der Beratung sollten Sie Ihr aktuelles Bett zuhause überprüfen!
Positionscheck:
Wie groß ist der Abstand zwischen Kopf und Betthaupt in der Rückenlage? Liegen Sie weiter oben oder weiter unten als normal?
Rückenlage und Hohlkreuzcheck:
Können Sie in der Rückenlage mit der flachen Hand unter Ihrem Rücken durchgreifen oder liegen Sie mit dem kompletten Körper auf? Merken Sie sich wie Sie liegen und was Sie ändern wollen!
Seitenlage und Schulter-/Nackencheck:
In der Seitenlage wirft man einen Blick auf die Körperachse vom Steiß bis Atlas. Checken Sie, wie tief Sie einsinken und prüfen Sie, ob Sie zum Schulterhochstand neigen. Prägen Sie sich Ihr Liegegefühl ein und merken Sie sich, was Sie ändern wollen!
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