Eigentlich ist es nicht nur Senioren vorbehalten: die barrierefreie Zone Bad. Denn optisch hat diese längst nichts mehr zu tun mit Krankenhaus-Atmosphäre. Badewannen mit Podesten oder Nackenkissen, ebenerdig eingebaute Duschtassen und Haltegriffe sind so komfortabel und formschön, dass man ihnen ihre eigentliche Funktion (fast) gar nicht mehr ansieht. Wer also vorausschauend gestalten möchte, kann sich auch in jüngeren Jahren genussvoll im altersgerechten Bad pflegen.
Rechte und Pflichten
Planen Sie Umbauten in einer Mietwohnung, müssen Sie diese mit dem Vermieter absprechen. Seit 2002 ist er sogar gesetzlich (§554a BGB) verpflichtet, solchen Projekten zuzustimmen. Zahlen muss jedoch meist der Mieter, manchmal werden sogar Sicherheiten für einen „Rückbau“ gefordert. Versuchen Sie Ihren Vermieter zunächst mit einem Konzept zur Mitfinanzierung zu überzeugen. Nach Expertenangaben sollte man für einen Komplettumbau vom Profi ab 7500 Euro veranschlagen, in Eigenregie wird es entsprechend billiger. Den Austausch von Wanne oder Dusche überlassen Sie besser einem Fachunternehmen.
Klein, aber Flexibel
Ansonsten gilt fürs Bad ohne Altersgrenzen: je flexibler die Einrichtung, desto praktischer (z. B. fahrbare Trolleys, Wannensitz, der ansonsten auch als Ablage dient). Und geben Sie ein paar Watt an (indirektem) Licht hinzu – etwa doppelt so viel wie im herkömmlichen Bad.
Beschreibung Foto oben:
Alle einsteigen, bitte! Duschen oder baden – Sie haben die Wahl mit dieser All-inclusive- Kombination. Bequem hinein geht’s per Glastür, die sich nach innen öffnen lässt. Solange noch Wasser in der Wanne ist, leuchtet eine blaue Taste, und der Sicherheitsverschluss kann nicht geöffnet werden. Twinline von Artweger, Preis auf Anfrage.










