Dachterrasse: Over the Top
Es ist ein erhabenes Gefühl, sein Freiluftzimmer ganz oben zu öffnen. Für die glücklichen Besitzer einer Dachterrasse haben wir ein paar grüne Tipps. Alle anderen dürfen jetzt ins Schwärmen kommen
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Adieu Tristesse
Eine erholsame grüne Insel ist so manche Dachterrasse in der Stadt: Hier verbringt man laue Sommernächte mit Freunden und schaut über die Dächer der Stadt. Ein Anblick, der den ein oder anderen Besucher ins Schwärmen geraten lässt.
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Segel setzen
Dachterrassen sind der Sonne erwartungsgemäß besonders stark ausgesetzt. Natürlich können Sie bei Bedarf einen Sonnenschirm aufstellen oder eine Markise montieren. Sie können aber auch ein Gestell aus stabilen Bambusrohren bauen, über das locker ein Segeltuch gelegt wird. Passend zum asiatischen Dachgarten: winterharte Bambuspflanzen, deren Kübel oder Pflanzkasten mit Sichtschutzmatten ummantelt werden. Große Bodenkissen vervollständigen den Look.
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Natur-Sichtschutz
Auch ganz oben kann man auf dem Präsentierteller sitzen. Der natürlichste Weg, um sich vor neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen, sind Pflanzen. In XL-Kübeln fühlen sich Sträucher und kleinwüchsige Bäume wohl (Foto links). Hinter einem üppig (u. a. mit Fetthenne, Gräsern; Foto rechts) bepflanzten Hochbeet kann eine komplette Sitzlounge verschwinden. Weil es in luftigeren Höhen sehr windig werden kann, sollten Pflanzenarten Vorrang haben, die besonders robust sind.
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Himmel über der Wüste
Nicht jeder hat das Talent oder die Lust, einen bunten, pflegeintensiven Dachgarten anzulegen. Das muss auch gar nicht sein, wie unser Beispiel zeigt. Auf dieser Terrasse sorgen Palmen und Kakteen für reduziert-mediterranes Flair. Da die Wetterbedingungen auf dem Dach im Hochsommer extrem sind, eig- nen sich insbesondere Pflanzen, die trockene und Küstenstandorte gewohnt sind. Dazu zählen solche mit dicken sukkulenten Blättern, die Wasser speichern. Ebenso tauglich sind Gewächse mit silbrigen Blättern, Wachsschicht (z. B. Palmen, Yucca und Schmucklinien), Stacheln und Dornen.
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Luftiger Plattenbau
Alte Bodenplatten aus Beton müssen nicht per se kalt und unwirtlich erscheinen. In Kombination mit Lounge-, Sitz- und Essecken sowie grünen Inseln können sie einen modern-formalen Retro-Style sogar unterstreichen. Und weil das Runde zum Eckigen passt: Ein kleiner Wald aus immergrünen Buchsbaumkugeln in verschiedenen Größen erzeugt einen geometrischen Kontrast. Um den Buchs in Form zu halten, wird er im Sommer – zwischen Juni und Ende August – zurückgeschnitten. Wählen Sie keinen zu sonnigen Tag für die Prozedur, sonst könnten die frisch geschnittenen Triebe verbrennen.
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Der Weg ist das Ziel
Damit Dachterrassen einem Gartenparadies gleichen, muss eine Vielzahl von Blumen und Pflanzen in Töpfen, Kübeln oder Containern kultiviert werden. Diese stellen Sie am besten am Rand der Terrasse auf, da die Decke dort stärker belastet werden kann. Angenehmer Nebeneffekt: Es entstehen Wege, die den Gartencharakter noch verstärken. Entscheiden Sie sich für Holzplanken als Bodenbelag, so verlegen Sie diese quer zur Laufrichtung. Das verbreitert und streckt den Weg optisch.
Fotos: Marianne Majerus, Wolfgang Schardt / Picture Press, Jerry Harpur / Gap Photos, Nicola Browne , Hanneke Reijbroek / Gap Photos, Ferdinand Graf Luckner / Picture Press







