Bad, Flur oder Abstellkammer – fast jedes Haus hat Räume, die künstlich beleuchtet werden müssen, weil sie vom Tageslicht abgeschnitten sind. Auch für innenliegende Zimmer gibt es jedoch eine Möglichkeit, diese natürlich zu erhellen. Tageslichtspots oder Lichtkamine bringen auch in die dunkelste Ecke Helligkeit. Der Vorteil: Das gebündelte Licht ist angenehmer als elektrisches, zudem helfen die Spots beim Energiesparen.
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Eigentlich sind Tageslichtspots die Weiterentwicklung klassischer Oberlichtfenster. Ihre Technik ist jedoch wesentlich ausgetüftelter. Eingefangen wird das Tageslicht per durchsichtiger Scheibe oder Kuppel aus Acryl bzw. Glas am Dach oder an einer Außenwand des Gebäudes. Durch ein Rohr, das über sehr gute Reflexionseigenschaften verfügt, wird es ins Innere geleitet. Dort, wo das Tageslicht benötigt wird, endet das Rohr in einem Streuglas an der Zimmerdecke. Dieses verteilt das Licht im Raum. So wird – laut Anbieter Velux – der Innenraum selbst an trüben Tagen mit Tageslicht entsprechend einer 60-Watt-Glühbirne erhellt – und das ganz ohne Strom zu verbrauchen. Erschwinglich ist die Technik noch dazu: Ein Spot kostet ab 350 Euro. Green Lighting bietet die Tageslichtspots außerdem extra für Passivhäuser an. Ein spezielles dämmendes Isolierglas verhindert Wärmeverluste. Per CO2-Lichtkalkulator lässt sich auf der Website von Green Lighting (www.green-lighting.de) genau planen, welche Lichtröhre geeignet ist und wie viel CO2 damit eingespart werden kann.
Andere Tageslichtlösungen
Wer keinen Lichtkamin installieren, aber dennoch Tageslicht nutzen will, kann schmale Glasfenster unterhalb der Zimmerdecke zwischen Innenraum und hellem Nebenzimmer einbauen. Für Mieter ideal: auf Bewegungsmelder reagierende Tageslichtlampen.
FOTOS: Velux Deutschland GmbH











