VERPUTZEN
Struktur pur
Die Alternative zu Raufaser: Mit Dekorputz können Sie ein schön strukturiertes Ergebnis erreichen. Die neuen Produkte lassen sich einfach verarbeiten. Obendrein sparen Sie sich das anschließende Streichen, da Dekorputz farbig erhältlich ist. Es gibt viele lösungsmittelfreie Natursteinputze in verschiedenen Farben. Gut für ein gesundes Raumklima ist Lehm, z.B. der Lehm-Spachtelputz „Capriccio“ von Lesando.
Putzanleitung
Damit der Putz gut hält, muss der Untergrund trocken und griffig sein. Dies gilt vor allem für lehmhaltiges Material. Teilweise ist deshalb eine Grundierung notwendig. Rühren Sie dann das Putzpulver mit Wasser an. Manche Produkte benötigen noch eine kurze Quellzeit, bis es losgehen kann. Mit einem „Venezianer“, der Glättkelle, wird der Putz Stück für Stück auf die Wand aufgetragen und geglättet. Im Anschluss geht es an die Strukturierung. Ob rau oder glatt: Mit Bürste, Schwamm oder Kelle sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.
TAPEZIEREN
Raue Sitten
Raufasertapete ist der Wanddeko-Klassiker. Sie istpraktisch, schlicht und passt zu jedem Einrichtungsstil. Viele Mietverträge schreiben sie sogar vor. Trotzdem: Selbst eine Wand mit Dekortapete wertet den Raum zusätzlich auf. Klebetechnik Auch beim Tapezieren ist es wichtig, dass der Untergrund stimmt: Er muss trocken, glatt, trag- und saugfähig sein. Lösen Sie darum alte Tapetenreste vollständig ab und füllen Sie Löcher und Risse in der Wand mit Spachtelmasse. Als Nächstes schneiden Sie die Tapetenbahnen zu. Achtung: Addieren Sie dabei zehn Zentimeter zur Raumhöhe hinzu. Auf die fertigen Bahnen tragen Sie Kleister auf. Besonders gleichmäßig gelingt Ihnen das mit einer Kleistermaschine, die Sie im Baumarkt mieten können. Nach der Einweichzeit geht es ran an die Wand. Die erste Bahn sollten Sie mit einem Lot ausrichten. Streichen Sie sie mit einer Bürste von oben nach unten glatt und schneiden Sie sie oben und unten ab. Dann fahren Sie mit den übrigen Bahnen genauso fort.
STREICHEN
Farbe, Marsch!
Blau und Grün vermitteln einen luftigen Eindruck. Rottöne, wie die SCHÖNER WOHNEN Trendfarbe „Salsa“, lassen alles behaglicher wirken. Wählen Sie die Farben, die Sie mögen. Fehlt noch etwas Mut? Dann streichen Sie nur eine Wand im Wunschton.
Streichkunst
Für ein gleichmäßiges Ergebnis müssen vor dem Streichen alle Löcher zugespachtelt werden. Eine Grundierung ist nötig, wenn sich sandiger Abrieb zeigt. Ecken und knifflige Stellen streichen Sie mit dem Pinsel, für den Rest nehmen Sie den Farbroller. Damit sich keine Farbnasen bilden, sollten Sie diesen nach dem Eintunken immer am Gitter abstreifen. Streichen Sie abwechselnd längs und quer und immer nass in nass.
Kleben Sie Ihrer Wohnung eine!
Mit Klebetapete, Wandtattoos und selbstgebastelter Wanddeko ist schnell und einfach Schluss mit einfarbigen Räumen. Wir haben uns auf die Suche nachentsprechenden Produkten gemacht. Das Ergebnis finden Sie in den nachfolgenden Produktempfehlungen.
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Papiertiger oder Flower-Power-Löwe
Kleben Sie sich einfach einen fantasievollen Vierbeiner aus Vintage-Tapeten an die Wand. Er wird mit Do-it-yourself-Kit und Anleitung geliefert. Von Inke, ca. 54 Euro
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Kreisrunder Wandbefall
Geschenkpapier, Kleber und rote Farbe – mehr brauchen Sie nicht für diese Wanddeko (aus dem Buch „Wände kreativ“ von L. Barker, DVA, 34,90 Euro).
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Sprechende Wände
Wenn es Ihnen zu einsilbig wird: Setzen Sie Zeichen mit Text-Wandtattoos. Diese lassen sich gut anbringen und ablösen, ohne Spuren zu hinterlassen. Von Silbensalon, ca. 66 Euro










