Mal ehrlich: Wie oft sind Sie schon in Schlappen auf einen wackligen Stuhl gestiegen, um etwas aus dem obersten Regal zu kramen? Wenn’s immer gut gegangen ist – Glück gehabt! Denn zu den häufigsten Haushaltsunfällen zählen Stürze, die Knochenbrüche, Verstauchungen, Bänderrisse und andere Verletzungen zur Folge haben. Besonders im Umzugsstress nimmt die Hektik zu und die Aufmerksamkeit ab – Gefahrensignale werden übersehen.
Umfallfrei klappt’s, wenn Sie diese Hinweise beachten:
In der neuen Wohnung ist anfangs noch vieles fremd. Wer schlaftrunken im Dunkeln zur Toilette schleicht, läuft Gefahr, sich schmerzhaft zu stoßen. Einfachster Trick: Schließen Sie abends alle Schranktüren und Schubladen, so ecken Sie erst gar nicht an. Noch besser: Ver-sehen Sie die Nachttischlampe mit einem Bewegungsmelder, dann geht das Licht an, sobald Sie aufstehen.
Teppiche können Stolperfallen sein: Hochstehenden Ecken und Kanten beugt man am besten mit rutschhemmendem, doppelseitigem Klebeband vor.
Der Flur ist oft ein Sammelsurium von abgestellten Gegenständen. Räumen Sie abends auf, damit kein Familienmitglied stolpert. Auch Kinder regelmäßig zum Wegräumen von Spielzeug animieren.
Tragen Sie auf der Leiter stets festes Schuhwerk. Auch sonst gilt für Hausschuhe: Sie sollten eine rutschfeste Profilsohle aus Gummi oder Leder haben.
Haben Sie immer Leiter bzw. Tritt griffbereit, sodass Sie gar nicht erst auf die Idee kommen, auf Stühle, Tische oder Getränkekisten zu klettern.
Damit es im Bad keine Schlitterpartie gibt, können Sie selbst haftende Antirutschbänder auf die Fliesen kleben. Ebenso rutschhemmend wirken wegen des höheren Fugenanteils kleine Fliesen.
Weitere Sicherheitstipps finden Sie unter: www.das-sichere-haus.de
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