Welcher Fernseher passt zu mir?
Sie jagt einem fast Angst ein – die riesige Wand mit den Flachbildfernsehern in Elektronikmärkten. Um die Kaufentscheidung zu erleichtern, sollte man sich selber vorher ein paar Fragen beantworten
Wie groß soll der Fernseher sein?
26 Zoll (66 Zentimeter Bilddiagonale) sollten es schon sein, sonst müssen Sie Abstriche bei Bild, Ton und Ausstattung machen. Je größer der Bildschirm ist, desto größer sollte auch der Sitzabstand sein. Die ideale Distanz ist die fünf- bis siebenfache Höhe des Bildes – bei 40 Zentimetern also rund drei Meter.
LCD/LED oder Plasma?
LCD- und LED-Bilder wirken heller und schärfer. Plasma-Geräte kommen in dunkler Umgebung besser zur Geltung, sind allerdings erst ab einer Größe von 42 Zoll (107 Zentimeter) erhältlich. Und sie fressen ziemlich viel Strom: bis zu 400 Watt. Bei täglich vier Stunden Fernsehen sind das mehr als 140 Euro pro Jahr.
HD ready oder Full-HD?
HD ready reicht – das menschliche Auge kann die Auflösung bei normalem Sehabstand nicht von Full-HD unterscheiden. Für alle, die viele Blu-Rays anschauen oder eine Spielekonsole anschließen, lohnt sich ein Full-HD allerdings, da dieser das Bildpotenzial besser ausschöpft.
Welche Anschlüsse braucht das Gerät?
Mehrere HDMI-Anschlüsse, damit Blu-Ray-Player, Receiver oder Spielekonsolen bequem angeschlossen werden können. Ältere DVD-Player benötigen eine Scartbuchse. Wichtig ist ein integrierter DVB-Receiver – ob DVB-T, DVB-S oder DVB-C richtet sich nach Art des TV-Empfangs (Antenne, Satellit, Kabel). Wer gern Sportübertragungen schaut, sollte aufgrund ruckartiger Bilder auf eine Leistung von mindestens 100 Hertz achten.
Starkes 3-D
Der Panasonic TX-P42GT20E Plasma-Fernseher besticht vor allem durch seine sehr schöne 3-D-Wiedergabe. Auch das zweidimensionale Bild ist bestens. Der integrierte Mediaplayer spielt Inhalte von USB- Medien und aus dem Netzwerk ab. Auch Internet ist mit an Bord. 42 Zoll.
von Panasonic, 1299,00 €
Hertz ist Trumpf
Der „Zwei Spieler Full Screen Gaming“-Modus ist ideal für Konsolenspieler. Zudem holt man per WLAN das Internet auf den Bildschirm. Gut für Fans von Sportsendungen und Action-Filmen: Die 400-Hertz-PMR- Schaltung sorgt für flüssige Wiedergabe schneller Bildfolgen: Philips 32PFL6007K, 32 Zoll
von Philips, 600,00 €
Edler Hingucker
Dieser Fernseher kleckert nicht, er klotzt – ein echtes Design-Highlight. Besonderer Clou: Die Fernbedienung leuchtet im Dunkeln. Dazu liefert das Gerät ein sehr gutes, helles Bild – auch in 3-D. Und das bei geringem Stromverbrauch! Samsung 55 LED TV D8090, 55 Zoll..
von Samsung, 2600,00 €
Sprechen Sie Fernsehen!?
Viele komplizierte Begriffe lassen uns beim Kauf eines neuen Fernsehers oft blass aussehen. Unser kleines TV-Lexikon hilft Ihnen, den Über- und Durchblick zu behalten
HDTV
Steht für High Definition Television und heißt so viel wie „Fernsehen mit hoher Auflösung“. Viele TV-Sender strahlen ihre Programme heute in dieser verbesserten Bildqualität aus.
Full HD
Übersetzt: vollständig hochauflösend. Das Bild liefert 1920 x 1080 Pixel – besonders empfehlenswert für regelmäßige Nutzer von Blu-Ray-Discs und Spielekonsolen.
HD Ready
Die Auflösung von 1280 x 720 Pixeln reicht aus, um hochauf-lösende HDTV-Bilder ebenfalls gut darzustellen. Die Geräte sind günstiger als Full-HD-Fernseher.
HDMI
High Definition Multimedia Interface: In nur einem Kabel werden Audio- und Videodaten digital übertragen, zum Beispiel vom Blu-Ray-Player zum HD-Fernseher.
DVB
Digital Video Broadcasting – seit Mai 2012 wird das TV-Signal über Antenne und Satellit nur noch in digitaler Form gesendet. Für den Empfang ist ein Receiver notwendig.
Dolby-Digital
Dieses Raumklangverfahren bringt den Kinosound ins Wohnzimmer. Der erste offizielle Kinofilm, der in diesem Format ausgestrahlt wurde, war 1992 „Batmans Rückkehr“.
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