Puristisch
Orchideen Vanda-Orchideen mögen’s luftig. In ihrer Heimat Südostasien wachsen die Blütenstars auf Bäumen und werden über ihre Luftwurzeln mit Feuchtigkeit versorgt. Auch in der Wohnung sind sie – „nackt“ an Wand oder Decke – ein Blickfang. Dabei sollten sie hell, aber nicht sonnig platziert werden, und die Wurzeln müssen regelmäßig per Sprühflasche be- netzt werden, damit sie nicht austrocknen.
Mein kleiner grüner Kaktus
Kakteen gehören zur Gattung der Sukkulenten. Deren Blätter und Stiele bzw. Stämme können Wasser speichern, um auch längere Trockenperioden zu überstehen. Das macht sie zu un- komplizierten Mitbewohnern von Gartenmuffeln. Besonders attraktiv sind kleine Gruppen der zähen Gewächse. Oder aber man gestaltet gleich eine Miniaturwüste (Foto oben) bzw. einen Steingarten mit mehreren Kakteen. So ein Kleinod eignet sich auch als Tischdeko.
Schluss mit dicker Luft
„Andrea Air“ heißt dieser Luftreiniger, der mithilfe jeder beliebigen Zimmerpflanze schädliche Stoffe und giftige Gase aus der Luft filtert – zehnmal schneller als eine normale Zimmerpflanze. Von Labo Group über connox.de, ab 149 Euro Mehr unter: www.andreaair.com
Ohne Moos nix los
Mit etwas Geschick lassen sich grüne Landschaften in zweckentfremdeten Gefäßen gestalten. In diesem Fall wurde ein rundes Tablett mit Waldmoos (Plattmoos) und Lithops bepflanzt. Lithops gehören zur Familie der Mittagsblumengewächse und werden ihrer Optik wegen auch Lebende Steine genannt. Wasser bekommen sie nur von April bis zur Blüte. In der anschließenden Trockenzeit bis April entwickeln sich neue Blätter. Wem die langlebigen Lithops doch zu heikel sind, kann sich auch mit Moos begnügen und dieses mit echten Steinen und Drahtbäumen dekorieren.
Exotische Küche: Bromelien
Widerstandsfähige Pflanzen sind meist grün statt bunt. Bromelien aber vereinen beides. Und weil sie auch Wasserdampf und hohe Luftfeuchtigkeit gut vertragen, dürfen sie ruhig in Küche oder Bad stehen. Bromelien lieben es hell ohne direkte Sonneneinstrahlung. Da sie entkalktes Wasser bevorzugen, einfach die Reste des aufgekochten Teewassers zum Gießen verwenden. Dabei gilt: lieber selten als zu häufig wässern. Und wenn Sie zwar gern einen Tisch voller Pflanzen hätten, aber nicht mehr als zwei Pflanzen versorgen möchten – stellen Sie einfach einen Spiegel dahinter, so werden ohne Mehraufwand vier daraus.
FOTOS: BBH/dpa/tmn; Ute Köhler/Flora Press; Mira/plainpicture; Suzie Gibbons/Gap Photos; Janne Peters/Picture Press; Visions Botanical/Prisma; Hersteller










