Kocher für Lesotho

Rund zehn Stunden wöchentlich verbringt eine Familie in Lesotho, einem kleinen Land im Süden Afrikas, mit dem Sammeln von Feuerholz. Dank eines Klimaschutzprojekts der Deutschen Post DHL sind diese Zeiten nun vorbei – und die Luft ist sauberer

In Scharen strömten die Menschen herbei als im Jahr 2010 zum ersten Mal ein hocheffizienter Brennholzkocher des Typs „Save 80“ in einem Dorf in Lesotho aufgebaut wurde. Skeptisch betrachteten sie den Topf Wasser, der mit einem in ihren Augen geradezu kümmerlichen Haufen Holz zum Kochen gebracht werden sollte. Doch das Ergebnis war überzeugend. Heute gehört der praktische Edelstahlhelfer dank der Deutschen Post DHL für viele Bewohner Lesothos zum Alltag – traditionell bereiten sie ihre Mahlzeiten auf offenem Feuer zu. Mit dem „Save80“, einem Satz spezieller Töpfe und einer Wärmebox zum Garen mit Restwärme benötigen sie dafür bis zu 80 Prozent weniger Feuerholz. Schon 2500 Kocher wurden seit dem Start des Projekts im Rahmen des Umweltschutzprogramms GoGreen verteilt. Bis Ende 2012 sollen es 10.000 sein. 

Was bringen die Kocher für die Umwelt? 
Weniger Feuer bedeutet weniger Rauch. Und weniger Rauch bedeutet weniger CO2-Emissionen. Das schont die Gesundheit der Menschen und die Umwelt gleichermaßen. Doch die Effekte sind noch weitreichender. Weil weniger Brennholz benötigt wird, kann die Waldrodung eingedämmt werden und mit ihr die Erosion des Bodens, die durch sie verursacht wird. Die Luft ist sauberer. Ganz nebenbei entstehen durch die Montage und den Vertrieb der Kocher vor Ort auch noch Arbeitsplätze.  

Und was hat die Deutsche Post DHL davon?
Da das Projekt höchsten Umwelt- und sozialen Standards gerecht wird und auf zehn Jahre angelegt ist, konnte es bei verschiedenen Stellen zur Zertifizierung eingereicht werden. Für die erreichte CO2-Kompensation erhält der Konzern Emissions-Zertifikate, die wiederum für den Emissionsausgleich im Rahmen des CO2-neutralen GoGreen-Versandservices genutzt werden. So sollen jährlich rund 20.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid kompensiert werden. 

FOTO: Deutschen Post DHL