Klicken oder Kleben
Es gibt zwei Techniken, Kork auf den Boden zu bringen. Fertigparkett mit eingefräster Nut und Feder wird einfach ineinandergeklickt. Es ist fertig versiegelt und kann bei Auszug vollständig wieder entfernt werden. Nachteil der schwimmenden Verlegetechnik: Wasser kann zwischen die Fugen dringen. Experten raten in Küche und Bad daher zu verklebbaren Korkfliesen. Sie sind preisgünstiger und lassen sich in ver- schiedenen Dekors kombinieren.
Ein Klick und fertig
Beim Kork-Fertigparkett werden – wie beim Laminat – die Planken leimlos ineinandergeklickt. Verlegen Sie die erste Reihe mit der Nutseite zur Wand. Am besten mit Keilen den Abstand zur Wand markieren. Die nächsten Planken werden immer längsseitig schräg von oben eingewinkelt und stirnseitig mit Hammer und Schlagklotz zusammengeklickt. Die letzte Reihe mit einem Zugeisen einhebeln. Da das Kork-Fertigparkett bereits versiegelt ist, müssen keine Trocknungszeiten eingehalten werden.
Bombiger halt mit Kleber
Bei der Verklebetechnik wird zunächst Kork-Kontaktkleber auf die Rückseite der Korkfliese aufgetragen. Nach 45 Minuten können Sie die Fliesen verlegen. Dafür den Boden ebenfalls mit Kleber einstreichen. Als Maßgrundlage: Für einen Quadratmeter benötigt man rund 250 Gramm Kleber. Die erste Reihe an der Fensterwand Stoß an Stoß auslegen und mit einem Gummihammer vollflächig festklopfen. Nach dem Verlegen müssen Sie den Kork mit Lack, Wachs oder Öl versiegeln, um ihn vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen. Anschließend darf er etwa einen Tag nicht belastet werden.
So bleibt’s geschmeidig
Mit Lack versiegelter Kork ist besonders pflegeleicht. Es genügt, ihn mit Wasser zu wischen. Bei gewachsten Böden sollte man keine Mikrofasertücher verwenden, da die Faser dem Boden Fett entzieht. Einmal im Monat mit einer Wachsemulsion pflegen.
Foto: haro.de











