Mix-Möbel wählen
Eine ausladende Sitzlandschaft im Mini-Wohnzimmer muss leider Wunschtraum bleiben. Halten Sie besser Sessel parat, diese lassen sich nach Bedarf verschieben. Ein passender gepolsterter Hocker bietet extra Stauraum.
• Mehrwert
Kaufen Sie Multifunktionsmöbel: Sofas zum Sitzen und Schlafen, Tische mit Ablage- und Regalfläche, große Kissen zum Dekorieren und Sitzen schaffen Platzreserven.
• In Bewegung bleiben
Leichte Möbel auf Rollen sind mobil: Ob Tisch, Stühle, Sofa oder Regal – die komplette Einrichtung kann entsprechend der Bedürfnisse, wenn sich zum Beispiel Besuch ankündigt, wandern.
Überblick behalten
In einem XXS-Zimmer ist Struktur wichtig, denn im Chaos lässt sich schlecht entspannen. Geschlossene Fronten an Regalen und Schränken sorgen für optische Ruhe. Weniger kompakt als Holztüren wirken Glasfronten oder Vorhänge.
• Separate Aktivitätszonen
Teilen Sie Räume mit Doppelfunktion geschickt auf: Halbhohe Regale sind perfekte Raumtrenner und suggerieren zugleich Offenheit. Ein Teppich grenzt Ess- oder Arbeitsplatz vom Wohnbereich ab.
• Minimalistisches Design
Die Zimmereinrichtung sollte in einem Stil gehalten sein. Dabei gilt: Je weniger schwere Möbel, umso großzügiger wirkt der Raum.
Perfekt verstauen
Vermeiden Sie sichtbares Chaos: Unterlagen gehören in Ordner, Bücher ins Regal und Pullis in den Schrank. Und verstauen Sie Dinge dort, wo sie zum Einsatz kommen – zum Beispiel im Arbeits- oder Schlafbereich.
• Der Stoff, aus dem die Wände sind
Mit einer lichten Schiebegardine (z. B. „Kvartal“ von Ikea) kann man ein Stück des Raumes abtrennen und Durcheinander dahinter verbergen.
• Kleinigkeiten verstecken und ordnen
Alu- Pinnwände ordnen Ihren Zettelwirrwarr, Krimskram verschwindet in Schubladen. Damit verlieren auch Ordnungsmuffel nicht die Übersicht.
• Nischen nutzen
Wandvorsprünge rund um Fenster oder Kamine können willkommenen Stauraum bieten: Maßgeschreinerte Regale oder Borde sind Lückenbüßer mit Füllfunktion.
Hotspots schaffen
Grundsätzlich gilt: Kleine Räume niemals überfrachten, der Blick sollte immer noch frei durch den Raum schweifen können. Einzelne Objekte dürfen Sie jedoch ruhig hervorheben, denn dies lenkt von beengenden Wänden ab.
• Licht an!
Wandleuchten lassen räumliche Perspektiven verschwimmen. Bilder oder Vitrinen können mit einzelnen Spots in Szene gesetzt werden.
• Mit Spiegeln tricksen
Als indirekte Lichtquelle dienen Spiegel, die im rechten Winkel zum Fenster hängen. Tipp: Streichen Sie eine Wand, an der Sie Ihren Spiegel platzieren wollen, dunkler. Wenn Sie gegenüber ein Bild aufhängen, schafft das Tiefenwirkung.
• Bunt ist tabu
Helle Farben vergrößern kleine Räume optisch. Wem weiße Wände doch zu langweilig erscheinen, sollte auf wärmere, lichte Naturtöne setzen.
FOTO: Taverne Agency










