Nischen mit IQ  

E-Mails schreiben, Online-Banking oder kreative Ideen sammeln –
 acht Vorschläge, wie sich kleinste Ecken in einen attraktiven 
Arbeitsplatz verwandeln lassen

  • Vorhang zu!

    Diese Ecke war einmal eine Abstellkammer – jetzt wird die Nische als Arbeitsplatz genutzt. Für alle Mini-Heimbüros gilt: Planen Sie Stauraum ein – egal ob in Form von Regalen oder Schränken. Denn trotz digitaler Speicherung fällt meist doch mehr Papierkram an als gedacht. Bei dieser Lösung muss man nicht mal aufräumen – nach getaner Arbeit wird einfach der Vorhang geschlossen.

  • Klappe auf!

    Sie wollen sich die Fensterfront nicht mit einem Schreibtisch zustellen? Weichen Sie seitlich aus. Ein schmales Klappregal (z. B. „Spacebox“ von Lounge-zone.de, ca. 335 Euro), das Platz für die wichtigsten Arbeitsmaterialien bietet, wird so perfekt mit Tageslicht versorgt. Weiterer Vorteil: Auch bei dieser Variante verschwindet Unordnung im Handumdrehen, sobald die Klappe geschlossen wird.

  • Karriereleiter  

    Dieses Regal zum Anlehnen ist zugleich ein dekorativer Arbeitsplatz. Lieblingsstücke wie Bilder oder Vasen werden in den oberen Fächern ausgestellt und sorgen für wohnliches Ambiente. Wer eher Chaos verbreitet, kann Materialien in einem Rollcontainer verstecken. Dieser bietet zusätzliche Ablagefläche, beispielsweise für einen Drucker.

  • Küchenphilosophie  

    Selbst zwischen Geschirr und Gläsern findet sich ein Plätzchen, an dem sich die Einkaufsliste notieren oder Schreibarbeiten erledigen lassen. Damit Sie länger und zugleich bequem an solch einem Ausziehschreibtisch sitzen, sind eine Höhe von 75 Zentimeter und ein bequemer Stuhl Pflicht. Nur so beugen Sie Nacken- und Rückenschmerzen vor.

  • Die Runde geht an Sie  

    Wenn in einem Durchgangszimmer ein Eckchen für den Computerplatz geschaffen wird, ist das richtige Lichtkonzept entscheidend. Ideal ist ein Mix aus mehreren Lichtquellen. Deckenleuchten blenden häufig bei der Computerarbeit, besser sind Tageslichttischlampen neben dem Bildschirm. Damit Sie sich mitten im Zimmer nicht unwohl fühlen, platzieren Sie den Monitor so, dass Sie mit dem Rücken nicht zur Tür sitzen.

  • Wie es im Buche steht  

    Wenn Sie Ihr Heimbüro im Wohnzimmer integrieren wollen, wählen Sie Möbel, die sich vielseitig verwenden lassen und nicht allzu kompakt wirken. Bei diesem Bücherregal wurde ein Regalbrett durch eine tiefere Schreibfläche ersetzt. Bücher, Zeitschriften und andere Materialien wurden so ordentlich verstaut, dass viel Raum für kreative Gedanken bleibt.

  • Sesam öffne Dich!  

    Nutzen Sie auch den Platz unter der Treppe als kreativen Winkel. Damit sich der Arbeitsplatz harmonisch in den Wohnbereich integriert, dekorieren Sie ihn mit Wohlfühl-Accessoires und persönlichen Gegenständen, z. B. Kinderzeichnungen und Flechtkörben. Nicht zu viel hinein-packen, sonst verkommt er schnell zur Gerümpelecke. Sichtschutz bieten verschließbare Falttüren.

  • Platz ist in der kleinsten Ecke  

    Ein Arbeitsplatz in der Entspannungszone ist kein Widerspruch. Gleich neben dem Kuschelplatz am Kamin wurde eine ungenutzte Nische zur Laptop-Station umgewandelt. Das (Zettel-)Chaos bändigt eine Magnetwand; die pastellgrüne Farbe macht laut Feng-Shui-Regeln Lust, sich neuen Aufgaben zu stellen.

Nikolas Koenig/trunkarchive.com; Joanna Henderson/Living Etc/IPC+Syndication; Tria Giovan, Cristina Fiorentini/GAP Interiors (2); PR, Devis Bionaz/GAP Interiors; Dan Duchars/Ideal Home/IPC+Syndication; Polly Wreford/Loupe Images

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