1. Tupfer, bitte! Weiße Fließen, weiße Kacheln, weiße Waschbecken – das ist auf Dauer viel zu langweilig! Mit Farben, zum Beispiel in Form von kunterbunten Handtüchern oder Badvorlegern, verwandeln sich optisch antiseptische in Gute-Laune-Bäder.
2. Fugenrein soll es sein Ergraute Fliesenfugen werden wieder weiß, wenn man sie mit einer alten Zahnbürste und einer Paste aus Backpulver und Wasser schrubbt.
3. Spülend leicht sparen Neun bis 14 Liter Trinkwasser fließen bei jeder Toilettenspülung durch ältere WC-Becken. Was für eine Verschwendung! Bauen Sie eine Spartaste ein oder legen Sie einen Verdrängungskörper in den Spülkasten. Geeignet ist zum Beispiel ein Ziegelstein in einer Plastiktüte.
4. Mehr als ein Feuchtgebiet Sorgen Sie für eine Portion Sinnlichkeit im Bad. Kerzenlicht, sanfte Musik, ein Strauß Rosen und ein paar verspielte antike Accessoires vom Flohmarkt – dann kommt die Entspannung wie von selbst.
5. Heiß drauf Ein Handtuchwärmer hält Handtücher warm und trocken. Die Flächenheiz- körper gibt es entweder elektrisch oder – häufiger – als Teil der Zentralheizung. Die erste Variante empfiehlt sich für alle, die ihr Badezimmer auch außerhalb der Heizperiode gern kuschelig mögen.
6. Blühende Landschaften Tropischen Pflanzen wie Orchideen, Farne oder Zimmerpalmen tut das feuchtwarme Klima im Badezimmer gut. Da Pflanzen Licht brauchen, gilt dies nur für Badezimmer mit Fenstern.
7. Schimmelfreie Zone Leider gefällt es nicht nur hübschen Pflanzen, sondern auch Schimmelpilzen außerordentlich gut in Badezimmern mit hoher Luftfeuchtigkeit. Nach dem Duschen oder Baden sollte darum immer gelüftet werden, und zwar möglichst nicht durch die Tür in die Wohnräume, sondern durchs Fenster oder die Lüftungsanlage nach draußen. Besonders leicht bildet sich Schimmel an den Fugen der Duschkabine. Reiben Sie diese darum nach jedem Duschen trocken.
8.Probier’s mal mit Bequemlichkeit Schickes Design schön und gut, vor allem aber sollten Waschbecken bequem und praktisch sein. Einhebelmischer sparen Wasser und sind bedienungsfreundlich. Achten Sie auf hohe Armaturen und große Becken, damit Sie sich die Haare waschen können, ohne sich den Kopf zu stoßen.
9. Kosmetik-TÜV In den Tiefen des Badezimmerschranks lagern oft alte Kosmetikprodukte, die nicht mehr benutzt werden oder längst abgelaufen sind. Misten Sie hier regelmäßig aus, das schafft Platz für Neues. Tipp: Versehen Sie jedes Produkt mit einem Aufkleber, auf dem Sie vermerken, wann es angebrochen wurde. So bewahren Sie den Überblick.
10. Vitamin-Regen Ernährungsberater empfehlen Vitamine zum Frühstück. Auch die Haut freut sich über einen Energieschub: Ein Duschkopf mit Vitamin-Aroma-Kapseln versetzt das Wasser mit Vitamin C, ionisiert und aromatisiert es.
11.Glanzauffrischung Wandfliesen, die stumpf geworden sind, bringt man mit Autopolitur wieder zum Strahlen. Einfach nach dem Putzen auftragen und kräftig einreiben.
12. Gib ihm Saures! Kalkablagerungen rückt man besser nicht mit Chemie, sondern mit Essig zu Leibe. Selbst stark verkalkte Duschköpfe werden wieder wie neu, wenn man sie über Nacht in verdünnte Essigessenz legt.
13. High-Tech zum Duschen Frieren, bis die Dusche die perfekte Temperatur erreicht hat, war gestern. Technisch auf dem neuesten Stand sind Sie mit intelligenten Armaturen, die sich die gewünschte Wassertemperatur und -menge merken und sich mit einem verständlichen Menü bedienen lassen (z. B. „Ondus Digitecture“ von Grohe). Die Produktlinie ist dabei nicht nur smart, sondern sieht auch noch gut aus. Das hat ihr 2010 den Red Dot Design Award beschert.
14. Wohnen im Wald Natürliche Materialien wie Holz, Rattan oder Naturstein geben dem Bad eine warme Ausstrahlung. Nicht nur Tropenhölzer eignen sich für Feuchträume, auch viele einheimische Arten (Buche, Erle, Walnuss) vertragen Wasserdampf. Kiefer, Eiche und Lärche wirken sogar antibakteriell, wie Untersuchungen der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft beweisen.
15. Der Schmutz kann abdampfen Gerade eingezogen, und die Spuren unordentlicher Vormieter müssen verschwinden? Hartnäckigen Schmutz etwa in der Badewanne entfernt ein Dampfreiniger. Damit sich nach der Prozedur der gerade abgelöste Schmutz nicht wieder als Film absetzt, empfiehlt es sich, noch mal mit einem Lappen drüberzuwischen.
16. Keine Chance für Morgenmuffel Licht hellt bekanntermaßen die Stimmung auf. Das gilt auch für LED-betriebene Duschköpfe, die abwechselnd in allen Farben des Regenbogens leuchten, oder Waschbecken und Badewannen aus lichtdurchlässigem Material, das mit LEDs beleuchtet wird (zum Beispiel von Toto).
17. Romantic Moments Setzen Sie bei der Einrichtung Ihres Badezimmers auf individuellen und kreativen Schick statt auf Kaufhauseinerlei: Eine Leiter wird zum Handtuchhalter, eine Hängeaufbewahrung für Obst trägt Schwämme und Shampoos, ein altes Milchkännchen verwahrt dekorativ Schminkpinsel, Lipgloss und Applikatoren.
18. OBERFLÄCHLICH sauber Achten Sie beim Kauf von Badezimmermöbeln und Sanitärobjekten darauf, dass diese putzfreundlich sind. Geeignet sind spezielle schmutzabweisende Materialien und Oberflächen ohne schwer erreichbare Ecken.
19. Lieber Latex Normale Wandfarbe hält dem Wasserdampf im Badezimmer nicht stand. Streichen Sie die Wände deshalb mit speziellen Feuchtraumfarben. Ideal sind Acrylat-Latexfarben, denn diese haben eine gute Nassabriebbeständigkeit und wirken antibakteriell und fungizid.
20. Abgehakt Das Handtuch liegt schon wieder am Boden? Saughaken halten besser, wenn man sie vorher mit Haarspray ansprüht.
21. Reine Routine Machen Sie es sich zur Regel: Der Seifenfilm in der Badewanne wird mit einem Waschlappen entfernt, noch bevor Sie aus der Wanne steigen. Und trocknen Sie nach jedem Duschen die Kabine mit einem Abzieher. So bleibt alles länger sauber.
22. Immer auf Empfang Sie sind ein Kommunikationsjunkie? Auch im Badezimmer bleiben Sie mit modernen Badezimmermöbeln, wie der Badkollektion „Revento“ von Musterring (siehe Foto), auf dem Laufenden. Docking-Stationen für iPhone und iPad plus Fernbedienung gibt es serienmäßig.
23. Lassen Sie sich ablenken Sie können Ihre alten Badezimmerfliesen nicht mehr sehen, haben aber kein Geld für eine Renovierung? Dann sorgen Sie für Gegensätze: Auffällige Dekoobjekte ziehen die Blicke auf sich, auch bunt gestrichene Wände und Decken lenken ab. Oder Sie bemalen die Fliesen mit Fliesenmalstiften und fröhlichen Motiven.
24. Bürstenmassage Schmutz sammelt sich am liebsten dort, wo man mit dem Lappen nur schwer hinkommt, etwa um und hinter Armaturen. Eine alte Zahnbürste putzt auch die hintersten Ecken im Badezimmer wieder strahlend sauber.
25. In trockenen Tüchern Duftig und frisch, so sollen Handtücher sein. Durch die Feuchtigkeit im Bad muffeln Reservehandtücher jedoch schnell. Legen Sie sie darum nach dem Waschen in einen Schrank außerhalb der Nasszelle.
Foto: Bob Smith / IPC+Syndication











