So wohnen wir
Die meisten Menschen besitzen ein altes Möbelstück, das ihnen ans Herz gewachsen ist: Auch wir von NEUES ZUHAUSE haben unsere Lieblinge, mit denen wir schon oft umgezogen sind. Hier die Geschichten der Schätze
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Textchefin Sabine Franz
Das 60er-Jahre-Sideboard meiner Eltern stand viele Jahre in der Küche, bis es in den Modelleisenbahn-Keller meines Vaters umzog. Weil es nicht hineinpasste, wurden ihm einfach die Beine gekürzt. Vor sieben Jahren habe ich es endlich aus seinem Schattendasein befreit. Heute denkt jeder, es sei schon immer so kurzbeinig gewesen.
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Bildredakteurin Anja Kneller
Zwanzig Kollektionswechsel hat mein liebstes Stück schon hinter sich. Die Kommode habe ich von meiner Oma geerbt. Die ersten Holzknäufe wurden schnell durch weiße Porzellangriffe ersetzt. Seitdem kaufe ich schrille Knöpfe und wechsle sie von Zeit zu Zeit wieder aus. Nur einen behalte ich nach jedem Umstyling – zur Erinnerung.
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Grafikerin Almut Jehn
Als ich zehn Jahre alt war, habe ich das Bett von meiner Tante geschenkt bekommen. Sie hatte das damals noch grüne Ungetüm auf einem Flohmarkt entdeckt. Mein Vater beizte es ab und machte es erst richtig schön. Zuerst schlief mein Sohn Jakob darin. Seitdem er rausgewachsen ist, hat es seine Schwester Sara übernommen.
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Chefredakteurin Hilde Frye
Auf diesem Sessel haben schon einige Gäste übernachtet – wenn auch unfreiwillig. Hin und wieder benötigt das Erbstück eine ölige Erfrischungskur. Und die Fassung der französischen Leuchte nimmt nur Bajonett-Glühbirnen.
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Die Fotografen: Tinka und Frank Dietz
Unser Lieblingsstück ist der Eames-Schaukelstuhl aus den 60ern. Mittlerweile haben wir eine kleine Sammlung aus alten und neuen Stühlen, was auch unsere Gäste freut.


