Ein Lattenrost soll die Gewichtsverteilung des Körpers im Liegen ausgleichen, so dass ein Abknicken der Wirbelsäule verhindert wird. „An welchen Stellen der Körper besondere Stütze braucht, ist beim bloßen Anblick der Person nicht ohne weiteres zu erkennen. Daher ist es wichtig, dass der Kunde in einem Fachgeschäft Probe liegt“, so der Experte. Schlafutensilien, die für einen gesunden Liegekomfort aufeinander abgestimmt sind, kann man dort ebenfalls kaufen.
Das Angebot ist groß: breite oder schmale Leisten, flächige Bespannung in Draht oder Gewebematerial, aufgelöste Oberfläche mit Torsionsfedern oder Kunststoff- und Stahlfedern, Aufpolsterungen durch Schäume oder Taschenfederkern. Wofür Sie sich schließlich entscheiden, ist Geschmacksache. „Allen ist gemeinsam ist jedoch, dass der Lattenrost eine gute Basis sein muss“, sagt der Schlafberater. „Das heißt, jede Matratze ist nur so gut wie der dazu passende Unterbau.“ Neben der Stützfunktion sollte ein guter Lattenrost die Matratze belüften und ergonomische Verstell- oder Einstellmechanismen haben.
Da Matratzen sehr unterschiedlich stützen können, heißt das für den Lattenrost:
Er sollte auf die Matratze abgestimmt sein. „Dabei gibt es viele Kombinationen, die im Einzelfall beurteilt werden müssen“, so Kamps. Generell gilt: Breite Leisten sind für höhere Matratzen und Federkern geeignet. Latex- und Schaummatratzen benötigen schmalere Leistenrahmen und Tellersysteme. Zu speziellen Bepolsterungen rät Markus Kamps bei Taschenfederkern, aber auch bei hochwertigen Schaummatratzen.
Checkliste:
Anforderungen an eine gute Unterfederung
- Gewährleistung guter Durchlüftung (Feuchtigkeitstransport)
- Leichte Handhabung bei der Verstellung
- Variable Anpassung an die Körpergewichtsverteilung
- Gleichmäßige Verteilung der Stützwirkung
- Punktuelle Stützwirkung mit dynamischem Gegendruck (das bedeutet, je mehr Gewicht aufliegt, umso höher sollte der Gegendruck sein)
- individuelle Verstellung für Kopf-, Fuß-, Oberkörper-, Knieknickbereich
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