Wohnen auf großem Raum
Endlich viel, viel Platz! Was gibt es Schöneres als ein geräumiges Wohnzimmer? Wir zeigen, wie mit richtiger Aufteilung und strukturierenden Elementen eine großzügige Wohlfühllandschaft daraus wird
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Hübsch abgerundet
Um Zimmer mit hoher Quadratmeterzahl einladend zu gestalten, braucht man ein Konzept, sonst wirkt die Einrichtung schnell unruhig oder wie eine willkürliche Möbelansammlung. Für mehr Wohnlichkeit muss die Fläche strukturiert werden. Raumteilende Elemente sorgen für Distanz zwischen den einzelnen Wohnzonen. Ein zarter Vorhang wirkt dezenter als eine massive Trennwand und lässt sich mit einer Schiene in jede gewünschte Form bringen. Wählen Sie den Stoff gezielt aus: Halbtransparente, dünne Gardinen lassen das Licht durchscheinen, schweres, dickes Textil schirmt sogar akustisch etwas ab.
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Aufgeschlossen
Offenes Wohnen ist toll, doch manchmal – wenn beispielsweise Gäste zum Abendessen da sind und die Kinder zeitgleich fernsehen wollen – kann ein Rückzugsbereich nicht schaden. Eine Schiebewand mit Glasfenstern lässt sich in vielen Wohnungen problemlos einbauen und bietet beides: Privatheit und dennoch freie Sicht. Die geschlossenen Türen schirmen nicht nur optisch ab, sondern dämpfen auch Geräusche und verhindern, dass sich Essensgerüche überall ausbreiten können. Werden die Trennwände gerade nicht benötigt – einfach aufschieben und die Weite des Raums genießen!
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Gegen die Wand
Sie bevorzugen eindeutigere Lösungen - Zwischenwände mit Sichtfenstern schaffen Strukturen und vollziehen eine klare Trennung, ohne das offene Wohngefühl einzuschränken. Vor allem können Sie funktionale Bereiche voneinander trennen, zum Beispiel den Wohn- vom Küchen- oder Essbereich. In Trockenbauweise lässt sich dies mit ein wenig handwerklichem Geschick ganz leicht selbst verwirklichen. Die Sichtfenster sind zugleich eine charmante Präsentations-fläche für Blumen oder das ein oder andere Dekostück.
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Aufgemöbelt
In großen Räumen können Möbel gern etwas massiver ausfallen. Doch die Mischung macht’s: Zierliche Stücke lockern auf. Reihen Sie nicht alle Möbel an den Wänden entlang auf, sonst sieht das Wohnzimmer aus wie ein Tanzsaal. Platzieren Sie einige Exemplare mitten im Raum und formen Sie verschiedene Nutzbereiche. Der Sofarücken grenzt die Entspannungszone vom Essbereich ab, bequeme Sitzkissen erweitern die Lümmelecke, wenn Sie mehr Besuch erwarten. Schöne Kommoden oder Truhen eignen sich ebenfalls als Strukturierungselemente, die sich bei Bedarf schnell verschieben lassen.
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Inhaltliche Trennung
Freistehende Bücherregale passen perfekt als Raumteiler (z. B. von Interlübke, siehe Foto), aber wer hat eigentlich behauptet, dass Regale nur etwas für Bücher sind. In Zeiten von E-Books und anderen elektronischen Buchcousinen eignen sich die Aufbewahrungsmöbel genauso gut für jede Menge anderer Schätze. Der Vorteil: Mit Vasen, Pflanzen und anderem schmucken Krimskrams bestückt bleiben Regale nicht nur ordentlich und dekorativ, sondern auch luftig und transparent.
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Noch mal mit Gefühl
Eine geräumige Wohnfläche lässt viel Raum für Kreativität. Auf Einrichtungskonventionen können Sie dabei ebenso verzichten wie auf durchdeklinierte Möbelprogramme. Nehmen Sie sich einfach den Platz – etwa für eine überlange Tafel oder für extravagante Dekorationen. Ein roter Faden ist dennoch besser als bloße Improvisation, sonst wirkt es oft lieblos. Materialien spielen eine entscheidende Rolle. Holz, bunt oder ganz pur, ist in unserem Beispiel das verbindende Element. Der Esstisch wirkt in seiner rohen Geradlinigkeit sehr modern, im Vordergrund vermitteln Kissen, Fell und flauschiger Teppich Gemütlichkeit.
FOTOS: Patric Johansson, Tria Giovan/GAP Interiors (2); Photoshot/Oredia/Red Cover, House&Leisure/living4media; Marjon Hoogervorst/taverne-agency.com; PR











