„Bitte zu Tisch“ heißt es, wenn Sägen, Bohren und Feilen auf dem Freizeitprogramm stehen. Denn auch im Hobbykeller benötigen Sie für perfektes Heimwerken die passende Arbeitsfläche
Für alles gewappnet
Die Werkbank im Haus ersetzt so manchen Zimmermann. Heimwerker aus Leidenschaft be-
stücken ihren
Hobbykeller gleich mit einer kompletten Werkzeugwand – für alle Fälle


Die Werkbank ist das Herz-
stück so manchen Kellers: Es gibt sie in den verschie-
densten Größen, Formen
und Preisklassen. Vor der Anschaffung sollte man da-
her einige Fragen beachten,
rät Michael Neuke, Trainer an der Kölner Do-It-Yourself-Academy: Wie viel Platz ist vorhanden? Steht Ihnen ein fester
Arbeitsplatz zur Ver-
fügung oder müssen Sie die Werkbank nach Gebrauch in einer
Ecke verstauen? Wo lässt sich Ihr Werkzeug un-
terbringen? Und: Für wel-
chen Zweck möchten Sie die Bank einsetzen? Was wollen Sie damit machen?
Kostenpunkt: ab 200 Euro
Für Allround-Heimwerker eig-
nen sich Bänke mit einer Arbeitsfläche aus Holz und einem Untergestell aus Me-
tall oder
Kunststoff. Auf ihnen lassen sich die viel-
fältigsten Arbeiten erledigen. Legen Sie Wert auf eine sehr solide Werkbank
mit sicher-
em Stand, müssen Sie eher mehr Platz einrechnen. Dafür bieten solche Modelle meist höhenverstellbare Arbeits-
flächen.
Außerdem sind elektrische Anschlüsse und Schraubstöcke integriert. „Der aktuelle Trend geht zu Kombi- Werkbänken“,
sagt Michael Neuke. „Gut ge-
rüstet ist man mit einem Modell bestehend aus stabil-
er Hobelbank und Lochwand
zur Werkzeugbefestigung.“ Die Preise für eine qualitativ hochwertige Bank starten bei 100 Euro weiß der Experte.
Sinnvoll ist es, vor dem Kauf Qualitätstests bei „Stiftung Warentest“ oder „Heimwerk-
er Praxis“ einzusehen. „Von
Discounter-Produkten sollte man lieber die Finger lassen. Die Arbeitssicherheit
sollte im Vordergrund stehen“, rät Neuke. Und: Achten Sie beim Aufbau der Bank
auf einen ebenen Untergrund, ausreichende Lichtverhält-
nisse und Stromzugänge.
Die kompakte Werkbank mit Werkzeugleiste ist ideal für Einsteiger. Inklusive Stromanschlüsse. Von Bauhaus, ca. 180 Euro
So macht Umtopfen Spaß, und alle Gerätschaften sind im Unterschrank verstaut. Aus Teakholz. „Pflanzbord“ von Weishäupl, ab 1600 Euro
Einer für alles ist dieser höhenverstellbare Spanntisch mit Werkzeugtasche. Per Schnellklappsystem verschwindet er in jeder Ecke. „Master 600“ von Wolfcraft, ca. 100 Euro
Im Profikeller
4 Für unterwegs Sie möchten eine Werkstatt auf Rollen? Mit diesem Exemplar (inkl. Standfüße und Deichsel) bleiben Sie mobil. Von Westfalia, ca. 300 Euro
Ab auf den Bau Werkbank „Jawhorse“ ist ein Leichtgewicht und daher tragbar.
Weiteres Plus: ihr Riesen- Spannbereich. Die Spann-
backen bedient man per Fuß.
Von Worx, ca. 200 Euro
Schnitz dir was! 60 kg wiegt diese solide Hobelbank aus Buche. Mit Schubkasten. „Hobby 1, Nr. 6“ von Hofmann & Hammer


Das ist eine gute Bank
Merkmale einer hochwertigen Werkbank