Plan B: Badespaß fürdie späten Jahre

Ein altersgerechtes Bad kann zeitlos sein – dank modernem Design und praktischen Details

Unser Wunsch:

Ein Bad ohne Barrieren und Stolperfallen

Liz Nowak, Rob von Buchenwald, freischaffende Künstler

Eigentlich ist es nicht nur Senioren vorbehalten: die barrierefreie Zone Bad. Denn optisch hat diese längst nichts mehr zu tun mit Krankenhaus-Atmos- phäre. Badewannen mit Podesten oder Nacken- kissen, ebenerdig einge- baute Duschtassen und Haltegriffe sind so komfor- tabel und formschön, dass man ihnen ihre eigentliche Funktion (fast) gar nicht mehr ansieht. Wer also vorausschauend gestalten möchte, kann sich auch in jüngeren Jahren genussvoll im altersgerechten Bad pflegen.

Rechte und Pflichten

Planen Sie Umbauten in einer Mietwohnung, müssen Sie diese mit dem Vermieter absprechen. Seit 2002 ist er sogar gesetz- lich (§554a BGB) verpflich- tet, solchen Projekten zuzustimmen. Zah­len muss jedoch meist der Mieter, manchmal werden sogar Sicherheiten für einen „Rückbau“ gefordert. Versuchen Sie, Ihren Vermieter zunächst mit einem Konzept zur Mitfi- nanzierung zu überzeugen. Nach Expertenangaben sollte man für einen Komp- lettumbau vom Profi ab

7500 Euro veranschlagen, in Eigenregie wird es entsprechend billiger. Den Austausch von Wanne oder Dusche überlassen Sie besser einem Fachunternehmen.

Klein aber flexibel

Ansonsten gilt fürs Bad ohne Altersgrenzen: je flexibler die Einrichtung, desto praktischer (z. B. fahrbare Trolleys, Wannen- sitz, der ansonsten auch als Ablage dient). Und geben Sie ein paar Watt an (indirektem) Licht hinzu – etwa doppelt so viel wie im herkömmlichen Bad.

↑ Hoch die Tasse? Nein!

Zu einem Badezimmer ohne Stolperfallen gehört zum Beispiel eine Dusch- tasse mit stufenlosem Eintritt und genügend Bewegungsfreiheit. Der Look wirkt stilvoll statt altbacken

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