Stauden beginnen erst bei zunehmender Bodenerwärmung mit dem Wachstum, doch viele Sommer- und Herbstblüher gedeihen besser, wenn sie jetzt geteilt werden. Pflanzen Sie sie in handtellergroßen Stücken neu, zur Belohnung blühen sie üppiger. Balkonblumen, die überwintert haben, auf die helle Fensterbank holen. Neue Pflanzen aus Freilandkultur können hinaus, Sensibelchen jedoch vor Frost schützen.
Verblühte Zwiebelpflanzen aus dem Blumentopf wie etwa Narzissen, Tulpen oder Hyazinthen dürfen Sie in die Freiheit, entweder Beet oder Kübel, entlassen. Verdorrte Triebe abschneiden – im nächsten Jahr gibt’s ein Wiedersehen. Hortensien, Heide, Buchsbaum, Lavendel, Rosen und Schmetterlingsstrauch freuen sich über einen Rückschnitt, umso üppiger treiben sie aus. Lästige aber unerlässliche Pflicht in dieser Jahreszeit: Unkraut jäten!


Auch auf dem Balkon sollten Sie größtmögliche Kübel verwenden, diese speichern mehr Wasser. Vor einer Kurzreise Pflanzen so lange in einen Wassereimer tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Alternativ sind Tonkegel aus dem Gartenmarkt Feuchtigkeitsspender für ein paar Tage. Mit Wasser befüllt, werden sie in die Erde gesteckt. Ein dünner Schlauch verbindet die Kegel mit dem Eimer und saugt Wasser nach, wenn die Erde trocken wird.
