Sie möchten das Reich Ihrer Kleinen in eine gesunde Spielwiese verwandeln?
Wir geben Ihnen Orientierungshilfe, wie Sie Schadstoffe verbannen können


Vorhänge
sind Gift für Hausstauballergiker. Alternative: Jalousien. Wer nicht auf Stoff verzichten mag, kann auf abwaschbare Rollos ausweichen
Wände
Unbedenklich fürs Raumklima sind Naturfarben (z. B. auf Kalkoder Leimbasis). Tapeten sollten keine Zusätze wie beispielsweise Kunstharze enthalten
Fussboden
Verlegen Sie unbehandelte Naturmaterialien. Für Kinderfüße perfekt: Kork, da die luftgefüllten Zellen Sprünge gut abfedern
Bettwäsche
ist der Stoff, mit dem Kinderhaut sehr häufig in Kontakt kommt. Gesund und kuschelig: Wäsche aus Biobaumwolle oder Leinen
Matratzen
Wählen Sie Unterlagen aus Bioschafswolle, Kapok, Kokos oder Rosshaar. Auf Gummiauflagen verzichten, sie lassen zu wenig Luft durch
Spielzeug
Verbannen Sie weiche Plastikspielsachen aus dem Kinderzimmer, sie können giftige Weich-
macher enthalten. Unbe-
denklich ist unbehandeltes Holzspielzeug – aber nur von geprüften Herstellern
Möbel
Wählen Sie ökologische Vollholzmöbel, die ohne Lösemittel gewachst oder geölt sind. Längerfristig lohnen sich mitwachsende oder variabel erweiterbare Einrichtungsstücke
Brennende Augen, Hustenreiz, Kopfschmerzen – Wohnen kann auch krank machen. Gerade im Kinderzimmer sollte man auf eine gesunde Einrichtung achten, denn laut Studien halten sich die Sprösslinge täglich fast 20 Stunden in geschlossenen Räumen auf. Spanplatten, Lacke oder synthetische Textilien können Schadstoffe, darunter Formaldehyd, Benzene oder Trichloräthylen, ausdünsten. Umweltsiegel wie „Der Blaue Engel“ oder
„eco-Institut“ sind gute Wegweiser für unbedenkliche Möbel- und Spielzeugqualität. Grundsätzlich aber gilt: Achten Sie immer genau auf die jeweiligen Inhaltsstoffe! Baubiologen raten sogar, konsequent auf alle Synthetik- und Kunststoffe zu verzichten, da Kinder und Jugendliche durch ihren schnellen Stoffwechsel proportional zur Größe mehr Schadstoffe aufnehmen als Erwachsene.