Unter einer Wohnküche versteht man im Allgemeinen eine abschließbare Kochstätte, in der sich mehrere Personen aufhalten können. Wir sagen: Die aktuellen Wohnküchen sind ein Kosmos für sich. Drei Beispiele

Die Nomadenküche - mobil und reduziert aufs Wesentliche


Eine Traumküche, die aus nur drei Teilen besteht: Arbeitstisch, Wasser-Feuer-Stelle und einem Schrank mit viel Stauraum. Schnickschnack? Fehlanzeige! Stattdessen dominieren feinste Materialien wie Sandstein, Nussbaumholz und Edelstahl. „Küchen wie etwa die ,b2‘ von Bulthaup kommen besonders gut bei Männern an“, sagt die Hamburger Architektin Anne Turner. Und die seien die wachsende Zielgruppe der Küchenhersteller. „Wenn Männer kochen, dann darf die Küche ruhig etwas kosten“, so Turner.
Kochen, surfen, mailen: Multimedia in der Küche
Moderne Kommunikationstechnik zieht ein, wo sich die ganze Familie trifft: am Küchentisch. Hier kocht man, macht Hausaufgaben am Computer, kauft online ein, sucht Rezepte. So ist der Raum perfekter Lebensmittelpunkt. Viele Küchenstudios haben sich darauf eingestellt und bieten Multimediasysteme an. Neu ist das System „Henry“, das den Kundenbedürfnissen angepasst wird. Im Angebot sind etwa Internet, Stereoanlage und TV, aber auch Fernwartung der Haushaltsgeräte oder die Raumüberwachung „Babywatch“.
Schmökern neben dem Herd – die Küche mit Mehrwert
Längst vorbei sind die Zeiten, als die Küche nur den Zweck der Essenszubereitung hatte. „Heute lebt und wohnt man in seiner Küche, und deshalb sehen Küchenmöbel immer mehr nach Wohnzimmer aus – inklusive hochwertiger Lack- oder Holzfronten“, sagt die Architektin Anne Turner. Bestes Beispiel ist die „Livingroom“-Küche von Philippe Starck.
