Es ist so etwas wie das Schwimmbad für Geschirr, Hände und Lebensmittel. Ein Spülbecken sollte deshalb nicht nur funktionell sein, sondern auch optisch Spaß machen
Natürlich ist eine moderne Spülmaschine,
Effizienz-
klasse A, im
Hinblick aufs Energiesparen
nicht zu un-
terbieten. Aber auf die Idee, deshalb
auf ein Spülbecken zu verzichten,
käme natür-
lich niemand. Schließlich fällt
immer mal Abwasch zwischendurch an,
die Hän-
de müssen gewaschen und
Lebensmittel vorbereitet wer-
den. Wer in
ein neues Be-
cken abtauchen möchte,
hat – je nach Arbeitsgewohn-
heiten und
Platz – die Wahl zwischen verschiedenen
For-
men, Größen und Materia-
lien.

Auf Spritztour
Einmal ziehen, schon wird derWasserhahn zum Schlauch, mit dem sich alles punktgenau abwaschen lässt. „Elverdam“ von Ikea, ca. 120 Euro
Rund oder eckig? Eins oder zwei?
Auf die Größe kommt es doch an: Wenn Sie zum Beispiel häufig XL-Pfannen, Teller und Töpfe verwenden, die Sie nicht im Geschirrspüler reinigen können, sollte auch das Spülbecken eine Nummer größer sein. Zwei Becken empfehlen sich, wenn man abwaschen und gleich im nächsten Gang klar nachspülen möchte. Sie haben nur eine Miniküche? Ein rundes Becken braucht wenig Platz und passt in kleinste Single-Küchen, fasst dafür aber auch keine Berge von Abwasch.
Achtung am Beckenrand
In den meisten Fällen wird das Spülbecken in eine passgenau ausgeschnittene Arbeitsplatte eingelassen und unterhalb mit Klammern verschraubt. Leider können sich auch bei noch so guter Hygiene in Kanten und Fugen Bakterien einnisten. Anders ist dies bei Edelstahl oder Steinbecken (z. B. Corian), die nahtlos in die Arbeitsfläche integriert sind. Bei Arbeitsplatten aus Stein kann man das Becken auch so montieren, dass der Rand von der Plattenkante verdeckt wird.
Etagenwechsel
Wohin mit Geschirr und Glas zum Abtropfen? Auf der Wandschiene „Gallery“ steht jedenfalls nichts mehr im Weg. Von Franke, ab 135 Euro
Gut aufgelegt
Mit diesen Accessoires wird das „Blancoclaron“-Becken zur perfekten Wasch-Werkstatt. Edelstahltropfmulde und Nussbaumschneidebrett, alles von Blanco, ca. 300 Euro

Der Klassiker: Edelstahl
In den meisten Küchen findet man Spülen aus Edelstahl. Und das aus gutem Grund: Das Material ist widerstandsfähig, rostfrei, hitzefest und hygienisch. Wen Kalkflecken stören, der sollte häufiger polieren (bewährt haben sich z. B. Putzreiniger mit Schwamm aus der Dose), dann strahlt das Becken wie neu. Edelstahlspülen gibt es bereits ab 30 Euro, nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Für manche Modelle kann man auch schon mal 1000 Euro hinblättern.

Ein bischen breiter
oben: „Emsen“, von Ikea
rechts: „Cuadro 80 Plus CN“ von Teka

Aus Keramik
„Domsjö“
Omas Trend: Keramik und Emaille
Landhaus-Look gefällig? Dann sind schlichte rechteckige Keramikbecken, die auf einem Unterschrank oder an der Wand befestigt werden, das Richtige. Ihr Vorteil: Sie sind von Natur aus Glanzstücke, Kalkflecken sieht man nicht, andererseits kann bei einem rabiaten Spülgang schon mal was abblättern. Robuster und zugleich unempfindlich gegen Kratzer und Lebensmittelsäuren sind emaillierte Gusseisenbecken.
Für die Ecke
„6708 02 XX“ von Villeroy & Boch


Rund
„Zeno45BCN“ von Teka