Rund ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch schlummernd. Grund genug, sich bei der Auswahl des Bettes ein paar Gedanken mehr zu machen. Das Probeliegen haben wir übernommen, und Sie können sich bei der Lektüre entspannt zurücklehnen
KÖNIGLICH SCHLAFEN
Früher waren Himmelbetten reich mit Brokat behangen und in Adelshäusern zu Hause. Licht und leicht sieht dagegen diese moderne Variante aus. Passend zum weißen Bett wurden transparente Baumwollvorhänge gewählt. Ist der Betthimmel geschlossen, kann man diese in heißen Sommernächten zusätzlich als Moskitonetz nutzen. Selbstverständlich sollte für die eindrucksvolle Schlafstätte auch eine ausreichende Raumhöhe gegeben sein, ideal sind Altbauten oder Lofts.


SLEEP ’N’ ROLL
Im Schlafzimmer darf man ruhig Geheimnisse haben: Hinter dieser Schabracke verbergen
sich Unterbett-
kommoden auf Rollen, in denen Handtücher, Wintergarderobe oder Krimskrams
verschwinden.


MOBIL SCHLAFEN UND TRÄUMEN
Ideal für kleine Räume sind Betten auf Rollen, sie können je nach Verwendung einfach den Standort wechseln. Tagsüber funktioniert das Bett mithilfe ein paar bequemer Kissen bestens als Sofaersatz – dabei kann die Wand als Rückenlehne dienen. Abends wird es auf Wunsch längs zur Wand gerollt, damit der Schlafende mehr Bewegungsfreiheit zu beiden Seiten hat. In dieser Variante sind im Unterteil zusätzliche Schubladen bzw. Schrankfächer.

GEBEN SIE SICH EINEN KORB – ODER ZWEI ODER DREI
Eine Tagesdecke im Ethno-Look und
ein passendes Kissenensem-
ble machen dieses Polster-
bett sti-
listisch zum Mittelpunkt des Schlaf-
zimmers. Wer wenig Stauraum hat, kann auch den Platz unter dem Bett nutzen.
In unserem Beispiel wurden XXL-Körbe verwendet.
Damit selten be nutzte Gegenstände
nicht einstauben,
können Sie auch per
Deckel verschließbare Behälter nutzen.
FREIRAUM STATT BESUCHERRITZE
Wir kennen diese Bettvariante aus Hotels: Twin Beds, in denen man nahe beieinander und dennoch getrennt schläft. Die Einzelbetten wirken trotz gepolstertem Kopfteil beson-ders in kleinen Schlafräumen weniger kompakt als ein Doppelbett. Wenn sie dazu so leicht sind wie die Modelle in unserem Beispiel, können sie auf Wunsch schnell zusammengeschoben werden (Filzgleiter nicht vergessen!).


PRINZESSIN AUF DER ERBSE
Laut Feng-Shui-Regeln sollte das Kopfende des Bettes gegen eine Wand gerichtet sein. Wenn Sie kein Betthaupt haben, sorgt ein Meer von Kissen für weichen Ersatz. Die hier gezeigte Schlafgelegenheit der schwedischen Manufak-
tur Hästens („2000 TII“) ist der Rolls-Royce unter den Betten. Es besteht aus einem üppigen Unterteil mit Rahmen, Federsystem, Rosshaar und Baumwolle. Für die Matratze wurden Federn und
andere Naturstoffe verwendet.
PYJAMA FÜR ZWEI
Mit der passenden Wand am richtigen Platz können Sie das Schlafzimmer auch in einen Multifunktionsraum verwandeln. Für das Kopfende des Bettes wurde in diesem Fall ein hölzerner Raumteiler mit Ablage gebaut. Die halbhohe Rückwand beeinträchtigt die Großzügigkeit des Raumes nicht. Dahinter lässt sich ein gesonderter Wohnbereich gestalten.


IN ALLEN WINKELN IST RUH
Ideal für Nischen sind maßgefertigte Alkoven- oder Kastenbetten. Aus diesem gemütlichen Schubladenholzbett wird tagsüber ein Sofa. Dicke Kissen und Rollen ersetzen die Arm- und Rückenlehnen. Ein Wandspiegel gibt der Nische räumliche Tiefe.

Einzelbett mit integriertem Massagesystem: „Adjustable“
von Hästens, ab 8025 Euro.

Designerbett inklusive Polster-Betthaupt: „Chloé“
von Anette Lang für Treca de Paris, ab 5230 Euro.
Moderne trifft Nostalgie: „Biedermeier bed art. 2879“
von Morelato, ca. 3540 Euro.

Metallbett
von Otto, ab 200 Euro.


Schubkastenbett „Sophia“
von Allnatura, ab 1055 Euro.

Himmelbett aus weiß lackierter Birke: „Edland“
von Ikea, ca. 300 Eur